Zum meteorologischen Frühjahrsbeginn öffne ich meine Goldnuss wieder. Dieses Mal mit einem besonderen Kalender.
Der 1. März ist der Tag des Schweins, der Welttag des Buches und der Welttag des Kompliments. Mir fällt dazu das Kinderbuch “ Zum Glück gibt’s Freunde“ von Helme Heine ein.
Dort werden drei ganz unterschiedliche Tiere wie das Schwein, der Hahn und die Maus Freunde. Jedes der Tiere hat seine Qualitäten und besonderen Bedürfnisse. Die Freunde wertschätzen einander und erleben gemeinsame Abenteuer. Mein Kompliment gilt heute dem Autor, der mit seinem liebevoll geschriebenen und illustrierten Buch vielen Menschen Freude macht.
Das Schwein wird in meinem ersten Goldnuss 22 Beitrag gewürdigt.
Geht es dir auch so? Du denkst, dass du durchaus mal 9e gerade sein lassen kannst und über manche Unzulänglichkeiten locker hinwegsiehst. Es muss nicht alles perfekt sein. Wenn es um Dinge geht, die dir nicht so wichtig sind, fällt dir diese Einstellung leicht. Aber wenn du für etwas brennst, wenn dir eine Sache wirklich am Herzen liegt, dann ist das auf einmal ganz anders.
Mir geht es so, dass ich in dem Fall mein Bestes geben will und alles richtig machen möchte. Kleinigkeiten stören mich dann und ich halte mich lange daran fest. Was passiert? Ich ärgere mich, werde ungeduldig und es geht mir nicht gut damit.
In den letzten Tagen stand ich vor so einer Situation.
Ich habe ein E-Book zum Thema Lernen geschrieben, „Lernen mit Duft und Farbe“. Seit Jahren liegt mir das Thema am Herzen. Kinder sind mir wichtig und ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass sie unbeschwert und mit Freude lernen können, statt frustrierende und das Selbstbewusstsein schwächende Schul- und Lernerfahrungen machen zu müssen.
So war ich Ende letzter Woche froh, dass ich die Buchvorlage fertig hatte. Jetzt musste ich sie nur noch hochladen, damit sie veröffentlicht werden kann.
Das erwies sich als eine echte Herausforderung. Immer wieder schlichen sich dieselben Fehler ein. Sie waren beim ersten Hochladen entstanden und ließen sich nicht mehr korrigieren, so oft ich das Manuskript auch neu geladen habe. Einige zerstückelte Sätze erschienen immer wieder im hochgeladenen Dokument, obwohl sie in der Vorlage nicht vorhanden waren. Nach mehrmaligem Kontakt mit dem Kundenservice, der mich zu keiner Lösung brachte, stellte ich mir die Frage:
Ist das hier eine Prüfung, ob ich es ernst meine oder ob ich jetzt eine Ausrede hätte, das Buch nicht zu veröffentlichen?
Was würde ich als Leser machen? Würde ich mich auf den Inhalt konzentrieren oder mich an den Fehlern hochziehen?
Bringe ich den Lesern Nutzen mit meinem Buch? Finden sie darin eventuell die eine oder andere Idee, die ihnen weiterhilft?
Bieten gerade diese Zeilen die Möglichkeit, mit den Lesern in Kontakt zu kommen?
Habe ich den Mut zur Lücke, den ich auch meinen Lesern vorschlage?
Ich gab den Fehlern einen anderen Rahmen und nahm ihnen damit ihre Macht über meine Gefühle. Ehrlich gesagt, ganz gelingt es mir nicht, aber ich bin auf einem guten Weg.
So entschloss ich mich gestern Abend, dem Hin und Her ein Ende zu machen, die Stelle so zu lassen, wie sie ist, und das Buch hochzuladen.
Ich habe dabei an meine „Ölekollegin“ Kapalika gedacht, die eine positive Energie ausstrahlt und deren Worte mir im Ohr klangen: „Lieber unperfekt gestartet als perfekt gewartet.“
Dann habe ich auf den Freischaltknopf gedrückt.
Das Buch erscheint am 21. Dezember 2021 als E-Book. Anfang nächsten Jahres werde ich es auch noch in Taschenbuchform veröffentlichen, damit die Leser es mit Farben und Anmerkungen nach ihren eigenen Bedürfnissen gestalten können.
Liebst du auch den Duft von Mandarinen und steckst dir manchmal Schalen davon in deine Jackentaschen? Es sind die ätherischen Öle in den Schalen, die den Duft verbreiten.
Wie wäre es, wenn du den belebenden Duft von Zitrusölen immer bei dir haben könntest?
Das ist möglich, wenn du dir einfach ein paar Öle bestellst.
Fühl dich wohl mit Orange, träume vom Sommer mit Zitrone, genieße den warmen Duft der Mandarine, probiere aus, was Grapefruit mit dir macht oder hol dir eine Zitrusmischung mit grüner Minze kombiniert.
Zitrusöle beleben nicht nur und machen gute Laune, sie sind außerdem gut für die Konzentration. Du kannst auch deinen Lieblingsduft als Anker nutzen, um dir Lernstoff besser zu merken. Probiere doch einfach aus, ob es funktioniert: Lerne deine Vokabeln, deinen Sachkundetext, das 1×1 oder was von dir sonst noch an Lernstoff bewältigt werden muss, in entspannter Umgebung und mit deinen Lieblingsdüften.
In der Schule, der Universität oder am Arbeitsplatz, wo du dein Wissen abrufen musst, tropfst du dir dann ein bisschen von deinem „Lernbegleiter-Öl“ auf deinen Pulloverärmel, Schal, in einen Duftanhänger oder auf ein Holzlineal. Erlebe selbst, wie es dir damit geht und ob du die Lerninhalte dadurch leichter abrufen kannst.
Wenn du ein kinästhetischer Lerntyp bis, fällt es dir vielleicht schwer, längere Zeit ruhig sitzen zu bleiben. Du brauchst Bewegung und das praktische Tun, um gut begreifen und lernen zu können. Wenn du magst, lerne in Bewegung, hüpfe oder laufe herum, mach’ Gymnastikübungen, die du mit dem Lernstoff verbindest, mach’ Ballspiele und Überkreuzübungen. Bei Brett- und Kartenspielen und beim Basteln kannst du deine Hände einsetzen. Wenn du den Lernstoff aufschreibst, malst oder Texte und Bilder ausschneidest und aufklebst, aktivierst du damit nicht nur deinen kinästhetischen, sondern auch den visuellen Lernkanal.
Wenn du ein auditiver Lerntyp bist, fällt es dir leicht zu lernen, wenn du etwas hörst. Du nimmst Gesprochenes gut auf und kannst dir Inhalte von Vorträgen leicht merken. In dem Fall ist es sinnvoll, dir selbst das, was du lernen möchtest, auf dein Handy zu sprechen. Durch wiederholtes Anhören prägt sich der Stoff gut in deinem Gedächtnis ein. Auch Hörbücher und Podcasts sprechen auditive Lerner an. Zudem können Gespräche und Diskussionen mit anderen Menschen für dich eine sinnvolle Methode sein, dich mit Lernstoff auseinanderzusetzen.
Grafiken sind Zeichnungen. Früher verstand man darunter Handzeichnungen. Davon wurden zahlreiche Werke durch Druck vervielfältigt. Die heute angefertigten Grafiken sind meist Schaubilder, die am Computer erstellt werden. Auch Landkarten zählen dazu.
Eine Grafik ist ein Medium, mit dem du Zusammenhänge visuell darstellen und erklären kannst. Man kann zum Beispiel Wahlergebnisse, Haushaltsausgaben, Klimaveränderungen, umweltbelastende Faktoren und vieles mehr durch Grafiken veranschaulichen.
Wenn du ausprobieren möchtest, ob dir die Technik der grafischen Darstellung beim Lernen helfen kann, dann nimm’ dir Themen vor, die dich interessieren und stelle sie mit Hilfe von Zeichnungen und Diagrammen dar.
Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass du beim Lernen deine Sinne einsetzt? Die fünf Sinne sind der Sehsinn (Augen – visuell), der Hörsinn (Ohren – auditiv), der Tastsinn (Hände, Haut – kinästhetisch), der Geruchssinn (Nase – olfaktorisch) und der Geschmackssinn (Mund – gustatorisch). In der Schule werden besonders der Hörsinn (auditiv) und der Sehsinn (visuell) beansprucht.
Die Sinne sind bei Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Manche lernen leichter, wenn sie den Stoff hören, andere verlassen sich mehr auf ihren Sehsinn oder Tastsinn. Die Wahrnehmungen der verschiedenen Sinnesorgane werden an unterschiedlichen Stellen im Gehirn verarbeitet. Auch wenn du einen Sinn beim Lernen bevorzugt, ist es empfehlenswert, mit möglichst vielen Sinnen zu lernen, um den Stoff später besser abrufen zu können. Beobachte einmal dein Lernverhalten. Hast du einen bevorzugten Sinn, den du beim Lernen benutzt?
Ressourcen, die dem Menschen äußerlich zur Verfügung stehen, sind zum Beispiel die Umwelt, die Arbeit, das Kapital. Aber in jedem Menschen stecken persönliche Ressourcen. Deine persönlichen Stärken und Kraftquellen haben einen großen Einfluss darauf, wie du die Welt siehst und wie du dein Leben gestaltest und meisterst. Zu diesen Ressourcen gehören deine Gesundheit, deine angeborenen und erworbenen Fähigkeiten, deine Charaktereigenschaften und deine geistige Haltung. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, was in dir steckt und welche Möglichkeiten es gibt, deine Ressourcen zu erkennen und zu erweitern, dann begib dich auf deine persönliche Entdeckungsreise. Vielleicht findest du hier die eine oder andere nützliche Anregung.
„Das Saatkorn sieht die Ähre nicht.“ (Phil Bosmans)
Dieses Frühjahr habe ich mir die Zeit genommen, oft durch die Felder zu laufen. Wenn man häufig an einen Ort kommt und mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht man auch kleine Veränderungen. Vor wenigen Wochen konnte ich mir nicht vorstellen, was auf den braunen Erdflächen entstehen würde. Doch die Bauern wissen, was sie säen. Gestern habe ich die durch den Regen Anfang der Woche erstaunlich schnell gewachsenen Kornfelder gesehen.
Hast du eine Vision davon, was du erreichen möchtest, wenn du etwas säst?
Diese Zeit zeigt uns, dass Lernen auf vielen Wegen möglich ist. Lernen findet jeden Tag statt, nicht nur in den dafür extra eingerichteten Institutionen wie beispielsweise Schule oder Universität. Das Leben selbst bietet uns täglich so viele Lernmöglichkeiten und ich möchte einen bunten Lernkanal aufmachen, auf dem ich kleine Lerntipps, Ideen, Erfahrungen, Erlebnisse, die mir begegnen, sammeln möchte. Lernen ist keine Einbahnstraße. Am schönsten ist es, wenn wir aufgeschlossen sind für Neues und alle voneinander und miteinander lernen, egal was wir machen und wie alt wir sind. Willkommen bei der „Wundertüte des Lernens“